Die Durchführung – psychische Gefährdungsbeurteilung

Die psychische Gefährdungsbeurteilung ist nach § 5 ArbSchG gesetzlich vorgeschrieben. Hierbei handelt es sich um eine organisierte Mitarbeiterbefragung. Hauptziel ist es, die Arbeitsbedingungen und Arbeitsanforderungen für die MitarbeiterInnen zu evaluieren und festzustellen, ob eine potenzielle psychische Gefährdung vorliegt.

Insgesamt werden die vier Haupthandlungsfelder 1) Arbeitsumgebung 2) Arbeitsorganisation 3) Arbeitsaufgabe und 4) Zusammenarbeit abgedeckt werden. Diese werden in einem individuellen Fragebogen von der Belegschaft anonym ausgefüllt und statistisch ausgewertet.

In der anschließenden Auswertung werden auf etwaige Stärken und Schwächen der Gemeinde einzugehen und eventuelle Verbesserungsvorschläge gemeinsam erarbeitet. Abschließend können sich unsere Kunden für die Zertifizierung „Ausgezeichneter kommunaler Arbeitgeber 2020“ bewerben.

Vorbereitung – Tag 1

Analyse und Auswertung der bestehenden Gefährdungsbeurteilungen psychischer Belastung

    • Ggfs. kurze Zusammenfassung und Auswertung der bestehenden Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastung 
    • Identifikation von möglichen Veränderungen und Zusammenhängen seit letzter Befragung
    • Definition Strategie und Identifikation / Ausarbeitung von Schwerpunkten mit speziellem Fokus auf:

  1) Arbeitsumgebung;

  2) Arbeitsaufgabe;

  3) Arbeitsorganisation und

  4) Zusammenarbeit

    • Rückmeldung und Klärung von Verantwortlichkeiten und Zeithorizont Umsetzung
    • Klärung von Fragen und vorhandenen Ressourcen

Zusammenfassung und Zusammenstellung der Fragebögen für einzelne Arbeitsbereiche

Fach- und Führungskräfte sollten unbedingt frühzeitig in den Prozess integriert werden, da diese häufig am Besten wissen welche Maßnahmen realistisch umsetzbar sind. Dies erhöht signifikant die Wahrscheinlichkeit einer erfolgreichen Maßnahmenerarbeitung und Maßnahmenumsetzung.

Durchführung – Tag 2

Testdurchführung – Moderation der einzelnen Fokusgruppen

Das oberste Gebot hier ist: Aktiv den MitarbeiterInnen zuhören – denn nur ein Mensch, der bewusst gehört wird, fühlt sich wertgeschätzt und gibt seine ehrliche Meinung !

-Bei der Durchführung ist es äußerst wichtig, dass die Mitarbeiter in den Prozess aktiv integriert werden um eine hohe Teilnehmerzahl zu erreichen. Aus unseren Erfahrungswerten ist dies mit der richtigen Kommunikation und Seminarleitung sehr gut realisierbar

    • Anonymes Ausfüllen der Fragebogen
    • Ansprechpartner bei persönlichen Problemen kann zur Verfügung gestellt werden

Dateneingabe /Datenauswertung und Statistik:

    • Erstellung Statistik SOLL/IST Zustand
    • Auswertung der Fragebögen mit Ampel-Darstellung
    • Grafische Darstellung der Ergebnisse in Säulen
    • Analyse und Erkennen von Korrelationen

Vorstellung der Ergebnisse – Tag 3

Zusammenfassung der erarbeiteten Maßnahmen

-Vorbereitung / Organisatorisch: Terminfindung unter Berücksichtigung aller  Beteiligten; Übersendung der Präsentationen / Gutachten / …

-Präsentation vor Steuerkreis: Fach- und Führungskräfte – Vorstellung Gutachten als Zusammenfassung und Einschätzung

-Vorstellung Maßnahmenplan folgende Kriterien

    • Möglichkeit zeitnaher Umsetzung (kurz-;mittel-; langfristige Zielsetzung: 3 ; 6 und 12 Monate)
    • Realistische Umsetzung (Identifikation von verfügbaren Ressourcen /Möglichkeiten / Verantwortlichkeiten)
    • Arbeitsplatz- und abteilungsbezogene Anforderungen (Identifikation von Gegebenheiten / Besonderheiten / spezielle Problemfelder: z.B. hohe emotionale Anforderungen durch Publikumsverkehr im Büro oder Arbeitsschutz bei Hausmeister,….)

 – Beratung bei Umsetzung der ausgearbeiteten Maßnahmen -> konkrete Handlungsfelder

 – Definition von kurz-;mittel-; und langfristigen Zielen

– Offizielle Teilnahmebestätigung an Fokusgruppen / Abteilungen und Führungskräfte zur erfolgreichen Teilnahme an „Maßnahmenumsetzung der Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastung“

Ausführungskonzept – Optional

Bei Bedarf flexibel buchbar

Wir bieten eine Vielzahl von Zusatzleistungen an. Diese beinhalten:

Durchführung von konkreten Maßnahmen anhand der psychischen Gefährdungsbeurteilung, z. B.:

      • Psychologische Einzelgespräche für MitarbeiterInnen (z.B. bei Arbeitsüberlastung/ Burnout/ Konfliktsituationen/…)
      • Psychologische Gruppengespräche
      • Konfliktlösungen
      • Workshops und Fortbildungen
      • Unabhängiger und vertraulicher Ansprechpartner via Telefon oder Persönlich
      • Mediationen zwischen Kollegen / Führungskräften
      • Diverse Seminare: „Konstruktive Abgabe von Kritik“; „Führung in Zeiten Transformationalen Wandels“; „Mitarbeitermotivation“; „Psychische Gesundheit am Arbeitsplatz“;….
      • Organisation und Teilnahme von Gesundheitstagen (mit Partnern)
      • -….

Gerne können Sie Kontakt aufnehmen für ein kostenfreies Erstgespräch.